ROME - Hansa Studios Session

Für die, die es noch nicht wissen: Hansa ist ein Tempel. Viele Heilige und Idole des Rock‘n‘Roll haben in ebendiesem Westberliner Studio Bahnbrechendes erschaffen. Hier nahm IGGY POP „Lust for Life“ auf, hier entstanden Klassiker wie NICK CAVEs„Your Funeral, My Trial“, WIREs „The Ideal Copy“ und hunderte weitere Meilensteine. DEPECHE MODE, die PIXIES, KILLING JOKE, EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, FAD GADGET, SIOUXSIE AND THE BANSHEES, THE PSYCHEDLIC FOURS, ZARAH LEANDER – nur einige wenige der Namen, die im Hansa Studio gearbeitet haben. Ganz zu schweigen von DAVID BOWIE natürlich. Die Wände und die Teppichböden dieses Studios haben so viel Rock‘n‘Roll-Erhabenheit in sich aufgesaugt, dass da wahrscheinlich nur Londons Abbey Road mithalten kann.

Am 2. Oktober 2016 bezogen ROME und ihre Entourage für 14 Stunden ihr Quartier im Hansa – und nahmen acht Songs am Stück auf. Nie hielt man sich mit einem zweiten Take auf, die Aufnahme sollte ganz bewusst die Band einfangen, wie sie wirklich klingt – oder zumindest wie sie während der damaligen Tournee klang. ROME erwählten dafür ausgewählte Stücke aus ihrer extensiven Tour-Setlist, unter denen sich ehrwürdige Klassiker („Der Brandtaucher“, „A Legacy of Unrest“ und „Reversion“), neu arrangierte Versionen („The Torture Detachment“, „Querkraft“), Darbietungen von Songs ihres letzten Werks „The Hyperion Machine“ („Stillwell“, „Transferece“) sowie eine unveröffentlichte Rock-Rarität von einiger Wucht („Mine“) befanden.

Verantwortlich für die Aufnahme und den Mix dieser Hansa-Session zeichnet niemand Geringeres als Michael Ilbert verantwortlich – der schwedische Grammy-Preisträger, der seit vielen Jahren sein eigenes Mixing-Studio im Hansa-Komplex betreibt und die Pop- und Alternative-Welt seither regelmäßig mit seiner außergewöhnlichen Arbeit bereichert.

 

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